Gut Rattelvitz auf Rügen

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Gut Rattelvitz und Remise

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Kamin und Sauna

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Trampolin, Tischtennis u.v.a.m. im Garten des Gut Rattelvitz. mehr »

Sonnenuntergang über dem Bodden

Herrliche Lage des Gutshauses mit Blick auf den Bodden und die Insel Hiddensee. mehr »

 

Die Schaabe: Eine perfekt gestaltete Landschaft

Die Schaabe ist ein Musterbeispiel für eine perfekt gestaltete Landschaft, enstanden durch menschlichen Fleiß.

Das Gebiet der Schaabe hat eine Länge von ca. 12 km und verbindet die Halbinseln Jasmund und Wittow im Nordwesten der Insel. Der schmale sichelförmige Landstreifen ist zwischen 0,6 km und 2 km breit. Man nennt diese Erscheinung auch Nehrung. Dieser Nehrungshaken ist vor rund 4500 Jahren natürlich entstanden und bietet heute noch den vielen Inselurlaubern neben der großen Badebucht einen unverbauten Blick in die facettenreiche Natur.

Der üppige Waldbestand, der hauptsächlich aus Kiefern besteht, sowie die hügelige Landschaft, bieten den idealen Küstenschutz gegen das hin und wieder auftretende Sturmhochwasser.


Die Schaabe zwischen Glowe und Juliusruh

Die Schaabe zwischen Glowe und Juliusruh


Nur wenige Menschen wissen, dass dieser Küstenstreifen durch menschlichen Fleiss gestaltet wurde, und dass beispielsweise vor zweihundert Jahren diese Landschaft noch ganz anders aussah. Damals erwähnte der Heimatforscher Jacob Grümbke, dass diese Gegend rund um die Schaabe sehr trostlos sei. Hier wuchsen nur Strandhafer und Reitgras auf dem sehr mageren Boden. Dieser war auch noch sehr flach, also kaum höher als der Meeresspiegel.

Man nannte es die Wüste Rügens

So wurde eine Aufforstung beschlossen, die nach Ablösung der sog. Weiderechte um 1860 begann. Die Pflanzarbeiten begannen in Glowe dauerten 30 Jahre. Es war aus damaliger Sicht ein sehr schwieriges und komplziertes Vorhaben. Es wurden haupsächlich Kiefern und Eichen gepflanzt, später kamen noch Birken und andere Laubgehölze hinzu. Durch den kargen Boden ist die Wuchsleistung viel geringer, als Wuchs auf normalem Boden.

Ständige Nachbessrungsmaßnahmen sind hier notwendig und die Nutztung des Holzes ist aufgrund der schlechten Wuchsleistung nicht zu erwarten. Dafür bietet dieses einzigartige Arreal einen natürlichen Küstenschutz mit großartigem Erholungsfaktor. Knapp 170 Hektar Wald schützen das Hinterland vor Sturmhochwasser.

So freuen sich alljährlich die vielen Inselurlauber und Einheimischen über einen schönen Ausflug an die Schaabe, eine durch Menschenhand gestaltete besondere Landschaft, die einzigartig ist. Aber Achtung: Im Sommer bei starker Hitze besteht hier extrem große Waldbrandgefahr. Dann werden unter Umständen einige Gebiete zeitweise gesperrt. Hier sollte jeder Urlauber Verständnis haben, da dieses Paradies mit extrem großem Aufwand erstellt wurde.

Quelle: OZ